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Pressemitteilungen

 

Hier finden Sie unsere letzten Pressemitteilungen zur I.L.M. als PDF.

Pressebericht anlässlich der I.L.M. September-11.PDF

Pressebericht anlässlich der I.L.M. März-11.PDF

 

 

Meisterkurs für Feintäschner/innen hat begonnen

Nach einigen Jahren ist es wieder gelungen, im Rhein-Main Gebiet einen Vorbereitungskurs für die  Feintäschnermeisterprüfung  ins Leben zu rufen.  Auf Initiative des Bundesverbandes Lederwaren- und Kunststofferzeugnisse, Offenbach, organisierte die Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau den Kurs, der die neun Teilnehmer auf die Meisterprüfung im Feintäschnerhandwerk vorbereiten soll.  Die Teile I. und II. umfassen die Fachtheorie sowie die Fachpraxis. Während der fach-theoretische Unterricht in Groß-Gerau durchgeführt wird (der Sattler- und Feintäschnermeister ist eine berufliche Weiterbildung nach der Handwerksordnung), wird der praktische Ausbildungsteil bei der Firma PICARD in Obertshausen stattfinden.


Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 6. Mai in Obertshausen stellte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, Peter Flügel,  das fünfköpfige Dozententeam vor und wünschte den Teilnehmern viel Erfolg.  Sieben der neun Teilnehmer kommen aus Obertshausen von den Firmen PICARD und COMTESSE, eine Teilnehmerin von der Firma BRAUN BÜFFEL aus Kirn und ein weiterer Teilnehmer von einem Sattelhersteller aus Obernburg.
Die deutsche Lederwarenindustrie erzielte im Jahr 2010 einen Umsatz mit Lederwaren und Reisegepäck in Höhe von 232 Mio. EURO  und beschäftigte rund 2.000 Mitarbeiter in 50 Betrieben.


Die Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung zum Meistervorbereitungskurs Feintäschner am 6. Mai in Obertshausen:

Auf beigefügtem Foto von links nach rechts: Pascal Hirtz, Willi Bauer, Gerd Seebacher, Reinhard Zimmer, Peter Flügel, Conny Theiß, Moritz Stegmann, Volker Lehmann, Akiyama-Wintersinger, Saskia Horvath, Marianne Pfaff, Vanessa Sollazzo, Klaus Trumpfheller, Marie von Grundherr, Jennifer Gruber, Steffen Meyer und  Sascha Wagner.


Offenbach, 13.05.2011

 

 

 

Artenschutzfahne garantiert lückenlosen Herkunftsnachweis

In der RTL-Sendung ‚Stern TV’ vom 17. November 2010 wurde das Geschäft mit Reptilleder unter die Lupe genommen. Tierschützer kritisierten unter anderem die in einigen Ländern praktizierten unverantwortlichen, brutalen Methoden der Häutung. „Die Natur wird in vielen asiatischen Ländern als ‚Selbstbedienungsladen’ angesehen, sagt Sandra Altherr vom Tierschutzverein Pro Wildlife. Doch allein durch strengere Kontrollen in den Herkunftsländern lasse sich dieses Problem wohl auch nicht lösen. Vor diesem Hintergrund wurde der Herkunftsnachweis durch die Artenschutzfahne in Frage gestellt: „Die so genannte Artenschutzfahne, die in vielen Produkten aus Reptilleder eingearbeitet ist, soll Kunden Aufschluss darüber geben, aus welchem Land das verwendete Leder stammt. Aber: Die Fahne ist keine Garantie dafür, dass das Leder von Tieren stammt, die in speziellen Farmen gezüchtet wurden. Dass solche Farmen existieren, ist oft nur ein Gerücht. Eine Reptilienzucht würde lange dauern und wäre sehr aufwendig“, glaubt Sandra Altherr, „das Leder für Luxusprodukte stamme vielmehr aus den viel preiswerteren Wildfängen.“

Diese Anschuldigungen sind nicht hinnehmbar und falsch. Der Internationale Reptillederverband e.V. in Offenbach (IRV) engagiert sich seit seiner Gründung im Jahre 1972 für effiziente Kennzeichnungsmethoden im Sinne des Artenschutzes. Bereits seit 1987 fungiert die Artenschutzfahne als ein von den Bundesbehörden anerkannter Legalitätsnachweis für artenschutzrechtlich einwandfreie Ware. Als verlässliche Alternative zur CITES-Nachweis-Regelung hat sich das IRV-Kennzeichnungssystem mit der Artenschutzfahne in der Praxis bestens bewährt. Es gilt heute als das einzige international funktionsfähige Kennzeichnungsverfahren für Fertigwaren aus Reptilleder.

Dafür bürgt ein ausgereiftes Erfassungsprogramm, das einen lückenlosen Herkunftsnachweis des eingesetzten Materials über alle Verarbeitungsstufen hinweg garantiert. Es ermöglicht die Zuordnung zwischen den in den Einfuhrmeldungen ausgewiesenen Qualitäten und Mengen und Endprodukten, den so genannten Nämlichkeitsnachweis. Darüber hinaus bietet die am Produkt fixierte Artenschutzfahne dank ihrer leicht nachvollziehbaren Codierung eine schnelle und sichere Identitätsprüfung. Jeder einzelne ausgezeichnete Artikel kann durch das IRV-Kennzeichnungssystem rückverfolgt werden.

Mit der Artenschutzfahne werden nur solche Reptillederartikel gekennzeichnet, für die das Rohmaterial in voller Übereinstimmung mit dem ‚Washingtoner Artenschutzabkommen’ (WA) erworben wurde. Die erforderlichen Dokumente müssen dem IRV vorgelegt werden und unterliegen strengsten Kontrollen. Sämtliche Reptilleder, die in die EU eingeführt werden, müssen entsprechend dieser Verordnung genehmigt sein.

Die Artenschutzfahne gibt Auskunft über folgende Daten

  1. Ausstellung  der CITES (hier:2001)
  2. CITES Nummer 
  3. Ausstellungsland der CITES (hier: DE = Deutschland)
  4. Positionsnummer auf dem CITES-Formular (hier: Position 1)
  5. Wissenschaftliche Bezeichnung der verwendeten Art oder Unterart (hier: Alligator mississippiensis = 111)
  6. Ursprungsland (hier: US = USA)
  7. Artikelgruppe (hier: Uhrenarmband = 30)
  8. Kundennummer (ist vom Reptilartenschutz e.V. für das jeweilige Mitglied vergeben worden und stimmt mit der IRV-Plombenzangennummer überein)
  9. IRV-Nummer ( = lfd. Vorgangsnummer im Reptilartenschutz-Kennzeichnungssystem)

Der bei weitem größte Anteil der eingeführten Reptilleder stammt aus den USA und unterliegt dort ebenfalls strengsten Kontrollen.
Im Interesse der Einhaltung artenschutzrechtlicher Bestimmungen wird das IRV-Kennzeichnungssystem von einem Expertenbeirat überwacht und regelmäßig aktualisiert. Der Beirat arbeitet mit Vertretern der zuständigen Bundes- und Länderbehörden zusammen. Sämtliche Herkunftsnachweise werden außerdem vom Bundesamt für Naturschutz in Bonn kontrolliert. 

Offenbach, 19. November 2010

Kontakt:

Reptilartenschutz e.V.
Postfach 10 20 55
63020 Offenbach
Berliner Straße 46
63065 Offenbach
Tel.: +49(0)69/887250
Fax: +49(0)69/812810
info(at)irv-ra.de
www.irv-ra.de

 

 

 

Presseveröffentlichungen

Oktober 2011

Lederwaren- und Kofferindustrie profitiert von guter Konsumstimmung
(Schuh- und Lederwaren Revue 10/2011

 

November 2011

Delegationen aus dem Osten sollen Ledermesse stärken (Pirmasenser Zeitung) 5.11.2011

 

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